Araldo: Der Verwahrer der Heraldik, der Kenntnis und der Geschichte der Kunst der Wappenerstellung. Er vermag die Wappenschilder zu deuten.
Avellana (Haselnußkreuz): Ein aus vier ungeschälten Haselnüssen, daren runde Enden sich
berühren, gebildetes Kreuz.
Bastione: Normalerweise in den Ecken der Festungswerke angeordnetes Bollwerk, dessen
steigender Winkel nach außen, in Richtung des Landes gerichtet ist.
Blasone: Dieser Terminus wird fälschlicherweise anstelle von “Wappen” benutzt. Es handelt sich um die Wappenkunde, durch die man die Gesamtbedeutung eines Wappenschildes
verstehen kann.
Cartiglio (Schriftrolle): Ein Ornament, das einez. T. abgerollte Schriftrolle darstellt, aus der eine
Erläuterung zur dazugehörenden Abbildung hervorgeht.
Cercine (Fallhut): eine aus verflochtenen Bändern gebildete Rolle, die auf dem Helm für das
Abfangen der Hiebe dienen sollte. Sie wurde später zu einer Verzierung des Helmes und zu einem
Wappen (Burletto [Fallhut]).
Chimera: Feuerspeiendes Fabelmonster aus der griechischen Mythologie, mit Löwenschnautze,
Geißenrumpf und Drachenschwanz.
Gherone: Im Zentrum des Wappenschildes aus zwei sich überwchneidenden Trennungslinien gebildetes Dreiecktuch.
Unicorno: Phantasietier, das sich durch ein langes, gerades und spitzes Horn in der Mitte der Stirn vom Pferd unterscheidet.
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